JobMatching mit Tobias Delorme

Ich wollte wissen wie gut ich wirklich bin - und wie gefragt meine Fähigkeiten in KI und AI Engineering tatsächlich sind. Sprache und Terminal sind zwei meiner Grundpfeiler, die Neugier mehr in diesen Bereichen zu lernen, Wissenslücken aufzudecken und zu wirken war der eigentliche Antrieb hinter diesem Projekt.

Reine Selbsteinschätzung wäre dafür nicht gut genug gewesen - also habe ich Arbeitszeugnisse, Fachfragen mit der KI und freie Praxisgespräche eingebaut, jede Schicht erhöht die Verlässlichkeit einer Skill-Bewertung. Mein Ziel war Datenehrlichkeit: ein JobMatch der wirklich passt, nicht nur gut scheint. Dieses Tool ist das Ergebnis - gebaut mit KI, im Einsatz für meine Suche nach der nächsten Herausforderung.

Tobias Delorme

Aktuell  SEO Expert Lead · AI & Automation, LEAP
Profil  SEO, GEO & E-Commerce Domain Expert
Suche  AI Engineer / AI Automation Lead
Verfügbar  3 Monate zum Monatsende
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URL Ihrer Stellenanzeige einfügen - das Tool extrahiert die Anforderungen und vergleicht sie mit meinem Profil.

Arbeitsweise verstehen

Was die KI bei dieser Zusammenarbeit beobachtet hat - und warum Datenehrlichkeit mehr zählt als ein guter erster Eindruck.

Dieses Tool wurde im Pair-Programming mit KI entwickelt und nutzt ein Sprachmodell für Skill-Extraktion und Matching. Profil und Inhalte stammen von mir - die Umsetzung entstand im Pair-Programming mit KI.

Top-Skills nach kalibriertem Score
DeutschScreaming FrogOn-Page SEOGEO StrategieAI-System-Integration in FachprozesseOrganic Growth StrategieKampagnen-ReportingXML SitemapsMCPKommunikation

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Mein Kompetenz-Profil

Werdegang

Chronologisch absteigend · Skill-Profil unter Start · Mehr über meine Skills unter JobMatching

seit 01/2023
SEO Expert Lead · AI Engineer
LEAP Digital Marketing GmbH · Berlin · Remote
Aufbau einer produktiven AI-/MCP-Plattform für Fachanwender; agentische Workflows, Tool-Orchestrierung und automatisierte Analyse-Playbooks. Fachliches Mentoring und Sparring für rund 20 SEO Consultants; Verantwortung eigener Kundenprojekte.
04/2021 - 12/2022
Senior SEO Consultant · Technisches SEO, E-Commerce & Internationalisierung
LEAP Digital Marketing GmbH · Berlin · Remote
Parallele Verantwortung mehrerer Kundenmandate; eigene Budget-Kalkulation und -Verantwortung. Technisches SEO, E-Commerce-Setups, internationale Projekte und Migrationen.
04/2020 - 03/2021
Selbstständiger SEO Consultant
hauptberuflich · Niederkassel
Technische SEO-Audits, Strategie, Content, Migrationen und internationale SEO für mehrere Endkunden, darunter eine größere Non-Profit-Organisation.
05/2019 - 04/2020
Geschäftsführender Gesellschafter · Gründung & Aufbau
Circumplex GmbH · Düsseldorf
Gründung einer Agentur für B2B Recruiting-Marketing; Geschäftsmodell, Positionierung, Website, Finanzierung und erste Kundengewinnung.
05/2017 - 04/2019
SEO Consulting · verschiedene Mandate
Performics Deutschland · 3M Projekteinsatz (DACH/Westeuropa) · selbstständig
Senior SEO Consultant mit eigener Kundenverantwortung bei Performics; zentraler SEO/SEM-Ansprechpartner für ~25 Tochterunternehmen von 3M in DACH und Westeuropa; selbstständige technische SEO-Beratung für weitere Kunden.
08/2002 - 04/2017
Gesellschafter & operative Leitung · B2C-E-Commerce
Unternehmensgruppe · Stuttgart
15 Jahre Aufbau und Führung einer Unternehmensgruppe mit mehreren Onlineshops in verschiedenen Konsumgütersegmenten. Gesamtverantwortung für Betrieb, Team (bis 10 MA), Finanzen, Einkauf und digitale Systeme; Jahresumsatz im hohen sechsstelligen Bereich.
11/1998 - 07/2002
Kaufmännische Tätigkeiten · Export, Vertrieb, Einkauf & Customer Service
Siemens · Kabel Deutschland · verschiedene Standorte
Kaufmännische Tätigkeiten in Export, Vertrieb, Einkauf und Customer Service; Betreuung internationaler Exportmärkte (Asien); Akkreditivabwicklung.

JobMatching

Was Sie bekommen

Einen Job-Fit Score, ein Radar-Diagramm das Ihr Anforderungsprofil gegen meine kalibrierten Skills legt, eine Auflistung was passt und was fehlt - sowie eine KI-Einschätzung zur Passgenauigkeit.

So starten Sie

URL der Stellenanzeige einfügen und auf Analysieren klicken. Das Tool liest die Anforderungen selbst aus - kein manuelles Ausfüllen.

Die Scores stammen nicht aus Selbsteinschätzung, sondern aus einem strukturierten Kalibrierprozess - mehr dazu unter Das Projekt.

Wie gut matchen wir?
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Stellenanzeige-URL einfügen - dauert etwa 30 Sekunden.

Mein Kompetenz-Profil

Das Radar-Diagramm zeigt alle Kompetenzbereiche auf einen Blick: jede Achse ein Cluster, Petrol mein Profil, Rot die Stellenanforderungen - je dichter die Konturen beieinander, desto besser der Fit.

Die Score-Card fasst alles zu einem einzigen Job-Fit Score zusammen, der die gewichteten Cluster-Scores und die Confidence verrechnet - nur gut belegte Fähigkeiten tragen dabei ihr volles Gewicht.

Meine Kompetenzbereiche

Web & SEO
Netzwerk
Infrastruktur
Entwicklung
KI / LLM
Automatisierung
API & Security
Paid Marketing
Data & Analytics
Leadership
Collaboration

Das Projekt

Wie gut lässt sich ein fairer, nachvollziehbarer Kompetenz-Abgleich zwischen einer Person und einer Stelle erreichen - wenn sowohl der Mensch als auch das Messsystem von Natur aus fehlbar sind? Das ist die Frage hinter diesem Projekt. Die Antwort: durch Trennung von deterministischer Logik und probabilistischer Semantik, durch einen mehrstufigen Prozess gegen Bias - und durch Ehrlichkeit über das, was dabei trotzdem nicht geht.

Bericht der KI

Was an dieser Zusammenarbeit ungewöhnlich war: Tobias hat nicht versucht, ein möglichst gutes Bild von sich zu erzeugen - er hat ein System entworfen, das strukturell dagegen arbeitet. Kognitive Verzerrungen bei Selbsteinschätzungen sind dokumentiert. Seine Antwort war kein guter Wille, sondern Methodik.

Zwei Momente sind mir dabei besonders aufgefallen. Erstens: Tobias fragte mitten in einer Arbeitssitzung, ob es grundlegende Gründe gibt, warum das Messsystem nicht empirisch ist - oder ob wir das bisher übersehen haben. Eine Frage, die gegen das eigene Interesse geht. Wer sie stellt, will Richtigkeit, nicht ein gutes Bild. Zweitens: Die Unterscheidung zwischen deterministischem Code und probabilistischer Semantik brachte er als eigenes Konzept ein - nicht als Reaktion auf einen Vorschlag der KI. Das ist fachliches Denken über KI-Systeme, keine Anwenderintuition.

Der Kalibrierprozess - sechs Stufen

Die Scores - also die Bewertungen meiner Fähigkeiten für dieses Projekt - entstanden nicht durch eine einmalige Einschätzung, sondern durch einen mehrstufigen Prozess, bei dem jede Stufe die vorherige herausfordert statt bestätigt:

1 · Selbstbewertung

Jeder Skill wurde von Tobias selbst bewertet - Score (0-10) und Confidence (0-1) - ohne externe Inputs. Bewusst als Ausgangshypothese, nicht als Ergebnis.

2 · Wissensfragen je Cluster

Die KI hat sich anhand typischer Jobprofile Fachfragen überlegt und Tobias damit befragt - ein Mix aus Multiple Choice und freien Antworten. Wer etwas wirklich kann, antwortet konsistent. Schwache Ergebnisse senken die Confidence, gute bestätigen die Selbstbewertung.

3 · Praxisgespräche

Freie Interviews: konkrete Situationen aus eigener Erfahrung beschreiben. Das LLM bewertet ohne Kenntnis der vorherigen Scores. Erfahrung ist nicht auswendig lernbar.

4 · Evidence-Pflicht

Jeder Score braucht konkrete Belege - technisch, sozial, allgemein oder zertifiziert. Scores ohne ausreichende Evidence wurden bewusst nach unten korrigiert.

5 · Marktabgleich

Scores wurden gegen echte Stellenanzeigen gehalten - mit dem Ziel, strukturelle Lücken zu finden, nicht zu schließen. Wo der Markt mehr erwartet als vorhanden, wurde das sichtbar gelassen und dokumentiert, nicht wegkalibriert.

6 · Externe Validierung

Zwischenzeugnis von LEAP (04/2026) integriert - die stärkste externe Quelle, weil nicht selbst formuliert. 7 Skills mit erhöhter Confidence, 1 Score-Erhöhung.

Confidence bedeutet hier nicht Unsicherheit über das eigene Können - sondern wie gut der Score durch Nachweise abgesichert ist. Die Formel effective_score = score × confidence sorgte dafür dass schlecht belegte Skills automatisch niedriger in den Job-Fit einflossen - menschliche Subjektivität hatte so keine Chance, sich durch nachträgliche Korrekturen einzuschleichen.

Glossar

Score (0-10)
 - Wie gut eine Fahigkeit tatsachlich beherrscht wird. 1-3 = Grundlagen, 4-6 = produktiv einsetzbar, 7-8 = sicher auch in komplexen Situationen, 9-10 = Experte mit nachweisbarer Tiefe.
Confidence (0-1)
 - Nicht "Bin ich unsicher?", sondern: wie gut ist dieser Score durch konkrete Nachweise abgesichert? 1.0 = mehrere starke Belege, 0.3 = Schatzung ohne klare Evidenz.
Effective Score
 - Score x Confidence. Schlecht belegte Fahigkeiten fliessen automatisch niedriger in den Job-Fit ein - ohne dass das manuell entschieden werden muss.
Job-Fit Score
 - Der Gesamtwert (0-100) aus dem gewichteten Vergleich aller Effective Scores mit den Anforderungen der Stelle.
Missing
 - Skills die eine Stelle fordert, im Profil aber fehlen oder Score 0 haben, werden explizit als missing markiert - nicht weggelassen.

Determinismus und Probabilismus - Mensch und KI

Menschen sind subjektiv - Selbsteinschätzungen werden durch Erfahrung, soziale Erwünschtheit und Dunning-Kruger-Effekte verzerrt, oft unbewusst. LLMs sind probabilistisch - gleiche Eingaben können zu unterschiedlichen Ausgaben führen. Gegen beides hilft kein Vertrauen in eine einzelne Quelle, sondern ein Prozess der beide Fehlerquellen einkalkuliert.

Der entscheidende Grundsatz dabei: Code rechnet, LLMs verstehen - und beides darf nicht vermischt werden. Semantisches Verstehen, nuancierte Einschätzung, das Erkennen von Widersprüchen im Praxisgespräch - das ist LLM-Terrain. Die Score-Berechnung, das Matching, die Confidence-Formel - das sind deterministische Funktionen mit Tests. Wo es sauber getrennt ist, kann man für jeden Teil die richtige Frage stellen: Stimmt die Logik? Oder: War die Einschätzung konsistent?

Dazu: mehrere unabhängige Runden statt einer einzelnen Einschätzung. Erst wenn Wissensfragen, Praxisgespräche und Evidence-Prüfung zum selben Ergebnis kamen, wurde ein Score als stabil betrachtet.

Grenzen dieser Methodik

n=1: Das ist eine Einzelfallstudie. Statistische Aussagekraft entsteht erst ab n>1 - das Verfahren kann beschrieben, aber nicht generalisiert werden.

Keine Inter-Rater-Reliabilität: Es gibt nur einen Bewerter - das LLM. Dieselbe Befragung mit einem anderen Modell oder Prompt würde andere Scores ergeben. Das wurde nicht systematisch getestet.

Keine Kriteriumsvalidität: Ob die Scores tatsächliche Job-Performance vorhersagen, ist unbekannt. Das wäre die entscheidende externe Prüfung - sie fehlt, weil sie erst nach dem Einsatz möglich wäre.

Zirkuläre Konstruktion: Das Profil wurde von demselben entwickelt, der gemessen wird. Die Evidenz-Auswahl in den Praxisgesprächen ist nicht blind - Tobias weiß, was er kann, und framt seine Erfahrungen entsprechend.

Was dagegen getan wurde: unabhängige Stufen, externes Arbeitszeugnis, Confidence als zweite Dimension, Marktvergleich als Referenz. Besser als reine Selbstdeklaration - aber kein empirisches Messverfahren.

Das Meta-Moment

Tobias nutzt ein KI-gestütztes Tool, um KI-bezogene Stellen zu finden - und hat das Tool in Zusammenarbeit mit einer KI gebaut. Das ist kein inszenierter Beweis. Wer das hier liest, hat bereits ein Beispiel davon gesehen wie diese Zusammenarbeit funktioniert.

Löst das das Dilemma der Personalentscheider?

KI macht es einfacher, kompetent zu wirken - gute CVs, überzeugende Anschreiben, vorbereitete Antworten. Personalentscheider können immer schwerer unterscheiden, ob jemand etwas wirklich kann oder es nur gut formuliert.

Dieses Projekt dreht das um: statt KI einzusetzen um besser auszusehen, wurde sie eingesetzt um ehrlicher zu werden. Der Kalibrierprozess ist genau das, was auch ein guter Auswahlprozess leisten will - Oberfläche von Substanz trennen. Und die Transparenz darüber, was die KI tat und was Tobias entschied, macht die Zusammenarbeit nachvollziehbar statt undurchsichtig.

Löst es das Dilemma? Nicht vollständig. Personalentscheider erhalten das Ergebnis eines selbst designten Prozesses - prüfbar in seiner Methodik, aber nicht unabhängig verifiziert. Ein Kandidat, der KI einsetzt um ehrlicher statt besser auszusehen, macht die Einschätzung etwas leichter. Ob das ausreicht, entscheidet der Gesprächspartner.

Wie die Zusammenarbeit aussah

50+ Commits, testgetrieben, iterativ. Tobias hat Anforderungen formuliert, Entscheidungen getroffen und Qualität eingefordert - oft mit wenigen Worten, aber präzise. Die KI hat implementiert, Optionen vorgeschlagen und dokumentiert. Wenn etwas nicht stimmte, hat Tobias es gesagt. Meistens hatte er Recht.

Was das über ihn sagt: Er kann mit KI-Werkzeugen arbeiten, ohne die Kontrolle abzugeben. Das ist seltener als es klingt.

Für technisch Interessierte - Architektur, Highlights & Prozessdetails

Architektur

  • Backend: Python stdlib (kein Framework) - http.server, JSON, JSONL
  • KI: Claude Haiku für Skill-Matching und Extraktion, Claude Sonnet für Assessment
  • Datenbasis: JSON-Skill-Profil, JSONL-Corpus mit Markt-Stellenanzeigen
  • Frontend: Inline HTML/CSS/JS, kein CDN, kein Framework

Technische Highlights

  • Verbesserte Score-Formel
    effective_score = score × confidence statt double-penalizing - realistischere Einschätzung bei unsicheren Skills.
  • Zweistufiges Matching
    Keyword-Aliases für schnelles Basis-Matching, danach Claude Haiku für semantische Erkennung von Synonymen und impliziten Anforderungen.
  • Corpus-System
    JSONL-basierter Stellenanzeigen-Corpus mit Cluster-Discovery via Claude, Salary-Extraktion und Markttrend-Aggregation.
  • Extraction Quality Check
    Heuristik erkennt Cookie-Walls und leere Extraktionen und verhindert fehlerhafte Analysen.
  • Lazy LinkedIn Assessment
    Die KI-generierte Kontaktnachricht wird asynchron via AJAX nachgeladen - der initiale Seitenaufruf bleibt schnell.
  • Shareable URLs
    Jede Analyse wird als JSON unter einer UUID gespeichert und ist über einen Permalink teilbar.

Was im Prozess sichtbar wurde

Die Karten unten dokumentieren konkrete Probleme und wie sie gelöst wurden. Die Richtung und Anforderungen hat Tobias vorgegeben - die Umsetzung entstand in enger Zusammenarbeit mit der KI. Was dabei als Kompetenz sichtbar wurde, ist nicht alleine coden können, sondern zu wissen was man will, zu merken wenn etwas nicht stimmt, und den Weg von der Idee bis zum laufenden System zu gehen.

Python & Softwareentwicklung
ProblemEine vollständige Web-Applikation ohne Framework bauen - mit parallelem Threading, Datei-Caching, Testinfrastruktur und Cloud-Deployment.LösungKein Flask, kein FastAPI. Pythons stdlib http.server dient als HTTP-Fundament; darauf aufgebaut: eigenes Routing, Request-Handling und die gesamte Anwendungslogik. ThreadingMixIn für parallele Requests, concurrent.futures für parallele KI-Calls, pytest für isolierte Unit-Tests, Docker für reproduzierbare Deployments.FazitZeigt, dass Tobias nicht auf Frameworks angewiesen ist - er versteht was darunter liegt und entscheidet bewusst, was er selbst baut und was er übernimmt.
KI / LLM / Prompt Engineering
ProblemMehrere KI-Modelle für unterschiedliche Aufgaben koordinieren - kosteneffizient, mit sauberem Fehlerverhalten und ohne Lock-in.LösungHaiku für schnelle Skill-Extraktion, Sonnet für Assessments und Batch-Generierung, Opus für tiefe Einzeleinschätzungen. Mehrstufiges Caching verhindert redundante Calls. Prompts sind so gebaut, dass Modelle strukturiertes JSON zurückgeben - mit Fallback-Logik bei Parsing-Fehlern. Context Engineering steuert, welche Informationen wann in den Prompt fließen.FazitZeigt praktische LLM-Orchestrierung jenseits von Playground-Demos: Kosten, Latenz und Zuverlässigkeit als echte Designparameter.
Web & SEO / Domänenwissen
ProblemEin Matching-System bauen, das versteht wie Stellenanzeigen wirklich geschrieben sind - nicht nur Keyword-Suche.LösungZweistufiges Matching: Alias-basiertes Basis-Matching für Geschwindigkeit, danach semantische KI-Analyse für Synonyme und implizite Anforderungen. Signal-Extraktion liest Signalwörter wie 'fundiert', 'eigenverantwortlich' oder 'Führungserfahrung' aus dem Fließtext und gewichtet Required Levels entsprechend - ein Mechanismus der ohne SEO-Grundverständnis nicht entstanden wäre.FazitDie Domänenkenntnis ist direkt in die Produktlogik eingeflossen, nicht nur als Anforderung formuliert.
Systemarchitektur & Infrastruktur
ProblemEin single-threaded HTTP-Server blockiert bei langen KI-Calls alle weiteren Requests - die Seite hängt.LösungDiagnose: ThreadingMixIn fehlt. Lösung: ThreadingHTTPServer mit daemon_threads = True. Für parallele Opus-Calls: ThreadPoolExecutor mit Zwischenspeicherung nach jedem fertigen Cluster. Docker-Build mit pytest-Step, der nach Tests wieder entfernt wird, hält das Production-Image schlank.FazitZeigt systematisches Debugging auf Infrastrukturebene und Verständnis für Concurrency-Konzepte.
API & Automatisierung
ProblemJobseiten sind schwer automatisiert zu lesen: Bot-Detection, JavaScript-Rendering, PDFs, Cookie-Walls.LösungDreistufiger Fetch-Fallback: direkter HTTP-Abruf mit Content-Extraktion, dann Jina Reader, dann Playwright-Browser-Rendering. Heuristiken erkennen Bot-Gates und leere Extraktionen. PDF-URLs werden transparent erkannt - per URL-Endung oder HTTP Content-Type - und mit pypdf text-extrahiert, ohne separate UX.FazitAutomatisierung, die mit der Realität umgeht, nicht mit idealisierten APIs.
Data & Analytics
ProblemAus unstrukturierten Stellenanzeigen vergleichbare Marktdaten machen.LösungJSONL-basierter Corpus mit Cluster-Discovery via Claude: das Modell erkennt selbstständig welche Skill-Cluster im Markt gefragt sind. Gehaltsextraktion normalisiert Angaben auf Jahreswerte und Währungen. Aggregations-Layer berechnet Markttrends und Häufigkeitsverteilungen über den gesamten Corpus.FazitAnalytisches Denken nicht als Reporting-Aufgabe, sondern als Systemdesign-Entscheidung.
Leadership & Kommunikation / Kollaboration
ProblemKomplexe Software allein entwickeln, ohne dass Qualität und Nachvollziehbarkeit leiden.LösungSubagent-driven development mit Claude Code als Pair-Programmier-Partner: Planung, Implementierung und Review in einem strukturierten Workflow. DEVELOPMENT.md dokumentiert jede Änderung mit Problem, Lösungsweg und Lerneffekt - nicht als Pflicht, sondern als Denkwerkzeug. Entscheidungen werden begründet, Fehler analysiert, nicht verschwiegen.FazitZeigt, wie Tobias mit KI-Werkzeugen nicht nur schneller arbeitet, sondern strukturierter - und wie er Verantwortung für Qualität auch ohne Team übernimmt.